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Vorgehen bei COVID19-Erkrankungen am EvT

Liebe Eltern, liebe Schüler*innen, liebe Kolleg*innen,

wie Sie der Homepage entnehmen können, hatten wir gestern am EvT den ersten bekannten positiven Covid19-Fall. Wir haben unverzüglich entsprechende Schritte eingeleitet und hoffen, dass wir auf diese Weise eine großflächigere Quarantäne von Schüler*innen und/oder Kolleg*innen vermeiden konnten Alle Betroffenen wurden selbstverständlich telefonisch oder per Mail zeitnah persönlich kontaktiert.

Im Folgenden möchte ich Sie/Euch für die Zukunft kurz bezüglich unseres Vorgehens bei positiv getesteten Coronafällen an der Schule informieren, so wie es bereits gestern gehandhabt wurde.

Sobald wir über einen Corona-Indexfall an der Schule informiert werden, leiten wir unverzüglich die entsprechenden Schritte ein: 

  • Die von uns als weitestgehend betroffen identifizierten Gruppen werden zunächst nach Information der Eltern nach Hause geschickt.
  • Wir stimmen uns mit dem Gesundheitsamt sehr detailliert ab.
  • Diese Abstimmung kann je nach Komplexität des Einzelfalles einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen. Es müssen Sachverhalte, Listen und Sitzpläne geprüft, Personen angehört und Dokumente ausgetauscht werden. Diese Prüfung muss sehr genau und sorgfältig erfolgen, der Zeitfaktor ist aber an dieser Stelle nicht mehr problematisch, weil die im weitesten Sinne Betroffenen bereits nicht mehr an der Schule sind.
  • Das Gesundheitsamt gibt uns dann eine letztendliche Handlungsanweisung.
  • Alle Personen, die zu Beginn des Vorfalls nach Hause entlassen wurden, werden dann per Mail informiert - sowohl diejenigen, die nach Prüfung nicht als betroffen eingestuft werden, als auch diejenigen, die als betroffen eingestuft werden und deshalb weiteren Maßnahmen unterliegen.
  • Für die gesamte Schule wird sodann auf der Homepage die entsprechende Information bereitgestellt, wie gestern Nachmittag nach Abschluss aller vorhergehenden Maßnahmen geschehen, sodass alle Eltern, Schüler*innen und Kolleg*innen im Bilde sind. Eine allgemeine Elternmail wird aus verschiedenen Gründen nicht verschickt: Erstens erreicht die Homepage alle gleichermaßen und stellt das größtmögliche Maß an Transparenz her. Zweitens ermöglicht die Homepage bei mehreren Fällen in dichter Folge eine aktuellere, klarere und strukturiertere Darstellung des Sachverhaltes als eine Aufeinanderfolge von Mails zu jedem Einzelfall (Wir wissen alle, dass eine ‚Emailflut‘ oftmals nicht hilfreich ist). Und drittens werden alle direkt Betroffenen sowieso individuell kontaktiert, sodass keine Sorge bestehen muss, notwendige Informationen nicht zu erhalten.

Die Konsequenzen in jedem Einzelfall hängen von verschiedenen Faktoren ab und auch die Strategien der Gesundheitsämter könne sich verändern. Im Augenblick (gestern) hat unser Hygienekonzept gut gegriffen. So konnten wir bisher z.B. für eine ausreichende Belüftung in allen Räumen sorgen. Das Gesundheitsamt hat deswegen entschieden, dass nur für diejenigen Schüler*innen und sonstige Personen an der Schule eine 14-tägige Quarantäne verfügt wird, die sich im Klassen- oder Kursraum während des Infektionszeitraums länger als 15 Minuten im engeren Abstand (1,5 m) zur positiv getesteten Person aufgehalten haben. Eine Corona-Testung ist in diesem Zeitraum nicht vorgesehen, die Betroffenen dürfen ja auch die Wohnung/das Haus nicht verlassen.

Grundsätzlich sind immer nur direkte Kontaktpersonen einer positiv auf Corona getesteten Person von Maßnahmen betroffen. Personen, die lediglich Kontakt zu selbst nicht positiv getesteten Kontaktpersonen haben, sind also im ersten Schritt nicht betroffen, obwohl natürlich generelle Hygienemaßnahmen in solchen Fällen in besonderem Maße einzuhalten sind.

Mir ist bewusst, dass es zu den Maßnahmen und dem hier skizzierten Vorgehen an der Schule unterschiedlich nuancierte Meinungen gibt. Ich bitte jedoch zu bedenken, dass wir eine sinnvolle und klare Linie zu fahren versuchen, die sich natürlich an alle rechtlichen Vorgaben hält und in der Konfrontation mit positiven Corona-Fällen zudem strikt den Vorgaben und Ratschlägen des Gesundheitsamtes folgt. Die Zusammenarbeit gestern zwischen Schule und Gesundheitsamt war übrigens sehr problemlos, freundlich und zügig; dass es trotzdem fast einen ganzen Arbeitstag dauert, einen solchen ‚Fall‘ in Gänze zu bearbeiten und alle Informationsketten zu beachten und zu bedienen, zeugt von der Komplexität und Sensibilität der Sache.

Bei der gemeinsamen Bewertung durch die Schulen und Gesundheitsämter geht es übrigens nur um die Kontakte an der Schule. Außerschulische Kontaktverfolgungen erfolgen nur über das Gesundheitsamt nach Befragung der positiv getesteten Person. Demensprechend sind die Kontakte und Maßnahmen, die wir hier vor Ort abklären und treffen, nicht beeinflusst durch außerschulische Kontakte der Betroffenen.

Umso eindringlicher bitte ich nochmals alle Schüler*innen, Kolleg*innen und Eltern um Beachtung allgemeiner Hygienevorschriften auch außerhalb des Schulgeländes. An der Schule gelten die bekannten Regeln: Hygiene, Abstände wo möglich, MNB-Pflicht (Mund-UND Nasenbedeckung!) auf dem gesamten Schulgelände außer bei der Nahrungsaufnahme und am Arbeitsplatz sowie Empfehlung zum Tragen einer MNB auch am Arbeitsplatz im Klassenraum. Ich hoffe, dass wir auf diese Weise und durch weitere konsequent Umsetzung unseres Hygienekonzepts auf dem Schulgelände weitere auftretende Infektionsketten möglichst schnell unterbrechen können.

Mit freundlichen Grüßen 

Dr. Bruno Zerweck (Schulleiter Elisabeth-von-Thüringen-Gymnasium)

Tag der offenen Tür

Alle Infos zum Tag der offenen Tür am EvT finden Sie hier:

Einladung:  Tag der Offenen Tür