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Schuljahresende und Rahmenbedingungen für den Start in das neue Schuljahr 2021/22

Liebe Eltern, liebe Schüler*innen, liebe Kolleg*innen,

heute ist der Zieleinlauf – auch wenn es nach den Sommerferien weitergeht, erstmal haben wir den Marathon dieses Schuljahres geschafft! Wir haben gemeinsam viele Höhen und Tiefen durchschritten und intensiver als je Schule gemeinsam weiterentwickelt. Dabei ist uns vieles gelungen und darauf können wir zurecht stolz sein. Aber es haben sich natürlich auch manche Fehler eingeschlichen, und es ist auch klar, dass wir in einigen Punkten nicht alle einer Meinung sein konnten und dass es deshalb auch Konflikte gab. Ich finde, dass dies in der ernsten Natur der Sache liegt. Vor allem hat sich dabei aber gezeigt, dass wir hier am EvT uns über beides – Kritik und Lob – meist  sehr konstruktiv und zugewandt ausgetauscht haben. Für all dieses und für das gesamte Jahr – von der Einschulung der neuen 5er über den langen zweiten Lockdown und den Abiturentlass bis zum heutigen Zeugnistag – möchte ich mich bei Ihnen und Euch allen sehr, sehr herzlich bedanken!

Besonderer Dank geht zudem an die Lehrkräfte, die uns am Ende dieses Schuljahres verlassen (haben). Das letzte Jahr toll unterstützt haben uns Herr Heinrichs, Frau Philipp und Frau Smetan, denen wir alles Gute wünschen. Drei weitere, noch länger am EvT tätige Kolleg*innen verlassen uns ebenfalls am Ende des Schuljahres und gehen neuen Aufgaben in anderen Gefilden nach. Mit viel Wehmut verabschieden wir deshalb Frau Feste-Wermann, Frau Miebach und Herrn Seithe. Alle drei werden uns fehlen, aber ihre neuen Teams in hohem Maße bereichern! Herr Weis verlässt das EvT für ein Sabbatjahr, weswegen wir ihn nur temporär verabschiedet haben; er hofft aber, dass wir das EvT nicht kaputtmachen ohne ihn.

Ich möchte an dieser Stelle das letzte Jahr nicht im Detail Revue passieren lassen. Wir wissen, wieviel Kraft es uns alle gekostet hat. In vielen Gesprächen und Stellungnahmen besonders während und nach dem 2. Schullockdown habe ich meiner großen Sorge Ausdruck verliehen, wie sehr viele Kinder und Jugendliche unter der Pandemie und v.a. den langen Schulschließungen gelitten haben. Gemeinsam mit unserem Träger, dem Kolpingwerk, haben wir deshalb in den ersten zwei Wochen der Ferien ein SommerCamp angeboten, das fachliche, aber auch soziale Förderung bieten soll.  Weiter „Aufholangebote" in unterschiedlichen Bereichen werden vom Land NRW und vom Schulträger nach den Ferien bereitgestellt werden. Unser gemeinsames Streben gilt dem Ziel, den Schulbetrieb  ab dem Sommer in möglichst vollem Umfang fortsetzen zu können und zwar nicht nur fachlich, sondern auch als Ort des sozialen Miteinanders und des gemeinsamen Erwachsenwerdens. Mittlerweile hat das Ministerium ja die geplanten Rahmenbedingungen für das kommende Schuljahr benannt, die zunächst in genau diese Richtung deuten. Darin heißt es:

„Wir starten in das neue Schuljahr grundsätzlich so, wie wir das laufende Schuljahr am kommenden Freitag beenden werden."

Dies bedeutet: Alle Schüler*innen sollen am Präsenzunterricht teilnehmen. Der Unterricht wird in allen Fächern nach Stundentafel in vollem Umfang erteilt und auch der Ganztagsbetrieb findet statt. Dabei gelten die bekannten Vorgaben für die Hygiene und den Infektionsschutz, und die Testungen zweimal pro Woche werden fortgesetzt. Auch im neuen Schuljahr gilt zunächst die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske im Innenbereich der Schulen, nicht dagegen im Freien.

Natürlich sind all diese Eckpunkte am Ende der Ferien neu zu bewerten. Ich werde deshalb in der letzten Ferienwoche Vertreter*innen der Schulpflegschaft treffen, und wir werden die nächsten Schritte absprechen. Wichtig ist  uns allen, v.a. am Anfang des neuen Schuljahres gemeinsam mit unseren Schüler*innen Wege zurück in ein altersgemäßes soziales Miteinander zu finden. Hierzu dienten ja auch bereits unsere sozialen Projekte in der Erprobungsstufe,  unser Wandertag sowie der gestrige Projekttag. Daran werden wir anknüpfen, um Jugendlichen wieder das zu ermöglichen, für das das EvT steht: Lernen mit Herz und Hirn!

Hierzu können wir übrigens hoffentlich auch im Laufe des ersten Halbjahres den Neubau nutzen, der leider entgegen der Ankündigungen immer noch nicht komplett bezugsfertig ist. Wir hoffen jedoch, dass es möglichst bald im 1. Halbjahr soweit sein wird.

Nun heißt es aber erst einmal: Durchatmen, Innehalten und Erholen. Ich wünsche Ihnen und Euch allen einen tollen Sommer! Und so schwer das letzte Jahr war und so sorgenvoll mancher auch in das kommende Schuljahr blickt, eine Gewissheit bleibt uns und kann uns Kraft geben: Irgendwann wird es auch wieder besser werden und es werden wieder andere Dinge unser Leben bestimmen!  In diesem Sinne: Bleiben Sie vorsichtig, aber optimistisch, dann wird alles gut werden!

 

Herzliche Grüße und auf bald

Dr. Bruno Zerweck (Schulleiter)