Fortbildungen zum Projekt "Schule ohne Homophobie"

An zwei Nachmittagen im November 2017 startete der erste Teil des Fortbildungsangebots der neu gegründeten Planungsgruppe „Gender und Diversität“ der Bezirksregierung Köln. Ca. 55 Lehrer_innen aus dem Regierungsbezirk Köln waren zu Gast im EvT; aufgrund des starken Andrangs musste die Gruppe geteilt und eine Warteliste eingerichtet werden.

Die Moderator_innen Magnus Anschütz, Christina Huch, Björn Kiefer und Nicole Warning diskutierten mit den Teilnehmenden konkrete Handlungsmöglichkeiten für den Schulalltag, stellten bewährte Unterrichtsmethoden vor und und erprobten sie mit den Teilnehmenden praktisch.

Beim Auftakt der ersten Fortbildungsreihe "Niemand darf ausgegrenzt werden! – Diskriminierung von LSBTI* begegnen" lernten die Teilnehmenden Daten und Fakten zur Lebenswirklichkeit von lesbischen, schwulen, bi-, trans- oder intersexuellen Schüler_innen kennen und erprobten in Rollenspielen Unterrichtssitutionen, um diese Jugendlichen stärker als bisher zu unterstützen.

In der zweiten Fortbildungsreihe erfuhren die Teilnehmenden, wie sie ihre eigene Schule als Projektschule im Antidiskriminierungsnetzwerk „Schule der Vielfalt - Schule ohne Homophobie“ aufbauen können. Interessierte Kolleg_innen von ca. zehn Schulen im Regierungsbezirk Köln lernten das Elisabeth-von-Thüringen-Gymnasium und das Schulzentrum Odenthal als Beispiele für Projektschulen kennen und entwickelten konkrete Ideen zur Umsetzung des Projekts an der eigenen Schule.

Um die Nachhaltigkeit des Fortbildungsangebots zu sichern, finden im Januar und im Frühjahr nächsten Jahres zu jeder Fortbildungsreihe zwei Fortsetzungsnachmittage ebenfalls an unserer Schule statt.

Text: Christina Huch

Fotos: Björn Kiefer und Christina Huch