Dass ein Film-Clip am Evt-Gymnasium gedreht werden sollte, hatte sich schnell herumgesprochen. Als es dann am 14.06. losgehen sollte, waren Aufregung und Vorfreude groß. Acht Schüler_innen der EF und der Q1 nahmen zusammen mit Frau Huch an dem Projekt teil.

Der Film wurde betreut von Caroline Frank von der Kampagne „anders und gleich“ und ist Teil des „Aktionsplanes der Landesregierung NRW für Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt - gegen Homo- und Transphobie“.

Konkret wird der Film Teil einer geplanten "SAG WAS! - Kampagne" sein. Diese wird aus einer Broschüre und Video-Clips bestehen, die sich mit Reaktionsmöglichkeiten auf LSBTIQ*-Feindlichkeit auseinandersetzen.  Die Video-Clips werden von der Filmemacherin Rima Ghamrawi und einem professionellen Filmteam produziert. Sie sollen auf youtube, facebook, unserer Homepage sowie ggf. irgendwann auf DVD verbreitet werden. Außerdem plant die Regisseurin, den Film auf diversen Filmfestivals zu zeigen. Den ganzen Film wird man voraussichtlich das erste Mal im Herbst diesen Jahres sehen können.

Die Schlussszene, gedreht an unserer Schule, handelt von dem transgeschlechtlichen John und den Reaktionen der anderen auf ihn. John läuft über den Schulhof und um ihn herum sind andere Schüler_innen und eine Lehrerin. Einige von ihnen geben transfeindliche Kommentare von sich, andere verteidigen den Transschüler. Die Kamera nimmt dabei die Perspektive des Transjungen ein, so dass die Menschen, die den Film sehen, sich in ihn hineinversetzen können.

In fünf Stunden intensiver Zusammenarbeit ist mit Hilfe verschiedener Close-Ups und Tonaufnahmen in mehren Anläufen eine schöne Szene entstanden. Es herrschte eine angenehme Arbeitsatmosphäre und das freundliche Filmteam hatte großzügige Verpflegung bereitgestellt. Die fünf Stunden vergingen wie im Fluge und nach beendeter Arbeit war eine tolle Filmszene entstanden.

Text und Fotos: Ella Brauksiepe (EF), Caroline Frank (Kampagne "anders und gleich"), Christina Huch ("Projekt Schule der Vielfalt - Schule ohne Homophobie"