Wir, vier Schülerinnen aus der EF, hatten am 19.09.2018 die Möglichkeit, mit 17 anderen Schülerinnen von anderen Schulen aus unserer Stufe einen Tag am Physikalischen Institut der Universität zu Köln zu verbringen. Zu Beginn hielt eine Professorin eine kurze Vorlesung für uns Schülerinnen. In der Vorlesung wurden mehrere Versuche zum Thema Wurfbewegungen vorgeführt und erläutert. Im Anschluss wurden wir durch das Institut geführt. Danach gab es eine Gesprächsrunde, in denen uns Expertinnen etwas über ihr Studium und ihren anschließenden Job erzählt haben.

Nach einer Mittagspause in der Mensa haben wir in einem Versuch mit Hilfe von flüssigem Stickstoff Eis zum Nachtisch selbst gemacht, das war sehr lecker. Danach sind wir in mehrere Gruppen aufgeteilt worden. Unsere Aufgabe war es, eine Rakete so zu bauen, dass der Eggonaut (ein gut verpacktes Ei) den Flug und die Landung der Rakete heil übersteht. Die Raketen ließen wir mit Wasserdruck fliegen und schauten dann, wer dem Ziel am nächsten gekommen ist und wessen Eggonaut überlebt hat. Der interessante und spaßige Tag wurde mit einer Siegerehrung beendet, bei der unsere Schule es ganz nach oben aufs Podest geschafft hat. Wir freuen uns schon auf den zweiten Termin!

Impressionen vom Schnupperpratikum finden sich auf der Website der Universität zu Köln

Elisabeth Armstroff, Kimberly Tedder, Loredana Krafft und Marjan Aidizadeh (EF)

Hintergrundinformationen:

Das Schnupperpraktikum Physik ist neues Angebot der Fakultät für Physik der Universität zu Köln, das sich explizit zum Ziel setzt, mehr Mädchen für ein Physikstudium zu gewinnen. Organisiert wird es von der Astrophysik-Doktorandin Sabine Graf, der ich bei der Planung beratend zur Seite stand. Unser Ziel war es dabei nicht, den Schülerinnen einfach nur eine Show-Veranstaltung anzubieten. Sie sollten vielmehr exemplarisch und auf einem angemessenen Anspruchsniveau von der Vorlesung über eine Übung bis zu einem Experiment erleben, welche Anforderungen das Physikstudium mit sich bringt und gleichzeitig erfahren, dass sie diese auch bewältigen können. 

Dr. Daniel Wieczorek (Fachvorsitzender Physik)