Bilder sind Texte und Bilderbücher gibt es für Leser und Leserinnen jeden Alters – unter dieser Überschrift fand am Dienstag, den 6.4.2019 unser traditioneller Bücherabend mit dem Journalisten und Juror Thomas Linden statt, der uns eine Auswahl von aktuellen und älteren Bilderbüchern mit und ohne Text vorstellte.

 

Wir bedanken uns herzlich bei Thomas Linden für folgende Buchempfehlungen:

 

  1. Shaun Tan, „Ein neues Land“

Eine komplett in Bildern gestaltete Migrationsgeschichte, die vom Zurechtfinden in einer neuen Welt erzählt.

 

  1. Katrine Clante und Annette Herzog, „Pssst!“ und „Herzsturm - Sturmherz“

Die Geschichten von Viola, nicht mehr Kind und doch noch nicht erwachsen, und ihrer ersten großen Liebe.

 

  1. Britta Teckentrup, „Die Schule“

Ein Beitrag zum Thema Mobbing, der zur Diskussion anregt, weil die Rollen aller Beteiligten hinterfragt werden.

 

  1. M. Fitch, Ch. Baker, M. Collins, „Apollo 11“

Nicht nur der Flug zum Mond, sondern auch die Lebensgeschichten der Astronauten werden in diesem Buch erzählt.

 

  1. Tillie Walden, „Pirouetten“

Die Autobiographie der amerikanischen Eiskunstläuferin zeigt u.a., welchen Preis man zahlt, wenn aus einem Hobby Leistungssport wird.

 

  1. Reinhard Kleist, „Der Traum von Olympia“

Das bewegende Leben einer jungen Frau, die für Somalia bei den Olympischen Spielen in Peking antritt, verliert und weitertrainiert. Als Sportlerin wird sie in ihrer vom Krieg gezeichneten Heimat von orthodoxen Muslimen verfolgt und flieht durch Afrika in Richtung Europa.

 

  1. Mikal Ross, „Der Umfall“

Im Mittelpunkt dieser Auftragsarbeit für das Dorf Neuerkerode, gegründet für Menschen mit und ohne Behinderung, steht Noel, der die Diagnose Trisomie 21 hat.

 

  1. Olivia Vieweg, „Endzeit“

In dieser Dystopie wird die ganze Welt von Zombies beherrscht, lediglich die von einer Mauer umgebenen Städte Jena und Weimar sind davon ausgenommen. Entlang der Geschichte zweier Mädchen, die durch feindliches Gelände von einer in die andere Stadt gelangen müssen, verhandelt die Autorin „unter der Hand“ die Themen Zweiter Weltkrieg, Nachkriegszeit und DDR.

 

  1. Nora Krug, „Heimat“

Die in Brooklyn/NYC lebende Autorin, deren Eltern nach 1945 aus Deutschland eingewandert waren, erforscht ihre deutsche Vergangenheit und geht der Frage nach, ob bzw. wie ihre Familie in den Nationalsozialismus verstrickt war. Ein aufklärerisches Projekt angesichts der Tatsache, dass eine zunehmende Zahl von Menschen meint, ihre eigene Familie sei nicht betroffen. Das Buch kann auch als ästhetische Anleitung dazu gelesen werden, wie man mit unterschiedlichen Materialien wie Fotos, Zeichnungen und Briefen seine eigene Geschichte erzählen kann.

 

  1. Daria Bogdanska, „Von unten“

Der autobiographisch erzählte Weg einer jungen Frau von Polen nach Schweden zeigt die Schwierigkeiten junger Europäer, in ein festes Arbeitsverhältnis zu kommen.

 

  1. Peter Sís, „Der Baum des Lebens“

Die Lebensgeschichte Charles Darwins und seiner Forschungen

 

  1. Andrea Wulf, „Die Abenteuer Alexander von Humboldts“

Im Mittelpunkt stehen die Forschungsreise des Universalgelehrten Alexander von Humboldt durch Südamerika und sein bis heute prägendes Naturverständnis.

 

  1. Maurizio A.C. Quarello, Bella Ciao

Der Kampf der italienischen Partisanen gegen die deutschen Besatzer, am Beispiel der Großeltern des Autors erzählt.

 

  1. F.K. Waechter, Der rote Wolf

Ein Hundes, der einem Jungen geschenkt wird, geht im Treck nach Westen verloren, wird von einer Wölfin gerettet und verbringt die Zeit bis zu seinem Lebensende mit dem Mädchen Olga, das seine Geschichte aufschreibt. An keiner Stelle wird erwähnt, von wo bzw. wohin der Treck zieht, doch schnell ist klar, dass es sich um die Flucht aus Ostpreußen am Ende des Zweiten Weltkriegs handelt: Eine andere Geschichte von Krieg und Vertreibung.

 

Und hier noch zwei Empfehlungen ohne Bilder:

 

- Annie Ernaux, „Die Jahre“ – überragend

- Eric Vuillard: „Traurigkeit der Erde“ und „Die Tagesordnung“ (für das er den Prix Goncourt erhalten hat)

Barbara Weßler

 

 

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