Aktueller Brief der Schulleitung (04.05.2020)

Liebe Eltern, liebe Schüler*innen, liebe Kolleg*innen,

ich hoffe, es geht Ihnen/Euch allen gut und der Corona-Alltag ist noch zu ertragen.  Ich schreibe heute nur kurz, da ja alle in der Schulgemeinschaft großes Interesse an den weiteren Entwicklungen haben. Wir alle warten auf die nächsten Schritte hin zu einer weiteren Öffnung der Gymnasien.  Ich habe diesbezüglich Informationen am Wochenende erwartet und mit meiner Schulmail deshalb noch abgewartet. Nachdem die Grundschulen nun mit den 4. Klassen starten, hat sich aber für die Gymnasien bis heute nichts Neues ergeben. So bleibt es beim bisherigen Stand. Wir rechnen als nächstes mit der Beschulung der Q1.  Wie und exakt wann dies eintrifft, ist noch nicht klar, ebenso wenig wie die Frage, wann und welche weiteren Stufen zumindest teilweise im Präsenzunterricht beschult werden. Für uns alle ist es natürlich wichtig, wieder in den Schulbetrieb hier vor Ort übergehen zu können; allerdings müssen wir dabei natürlich weiterhin so umsichtig agieren, dass wir das Infektionsrisiko möglichst niedrig halten. Dieser Spagat, der das ganze Land umtreibt, ist also auch unsere zentrale Übung. Bisher ist uns dies unter tatkräftiger Mithilfe vielerlei Personen sehr gut gelungen – dafür möchte ich allen ganz herzlich danken!

Eine große Herausforderung betrifft das Abitur: die Beschulung des Q2-Jahrgangs und die Organisation und Durchführung der Abiturprüfungen ab nächster Woche. Der Unterricht klappt hier vor Ort sehr gut, v.a. da sich die anwesenden Schüler*innen an die notwendigen Hygienemaßnahmen halten. Jedoch an dieser Stelle nochmals ein dringender Appell, auch vor Betreten und nach Verlassen des Schulgeländes entsprechenden Abstand zu wahren und nicht in größeren Versammlungen vor der Schule zu verweilen. Trotz meines fortgeschrittenen Alters kann ich natürlich den jugendlichen Drang nach sozialer Nähe gut nachvollziehen;  dennoch bitte ich zum Schutz aller die notwendigen sozialen Einschränkungen zu beachten.

 Eine weitere Maßnahme an der Schule ist die Notbetreuung, die wir seit Beginn der Corona-Krise für Schüler*innen der Stufen 5 und 6 anbieten, und die weiterhin, sogar für einen erweiterten  Personenkreis in kritischer Infrastruktur, zur Verfügung steht  (allerdings nicht mehr an Wochenenden). Grundlage bildet die Coronabetreuungsverordnung (CoronaBetrVO), und das aktualisierte Formular zum Nachweis des Betreuungsbedarfs für die Eltern ist unter der Rubrik bzw. dem Reiter „Notbetreuung“ zu finden:

https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/index.html

Das Angebot der Notbetreuung gilt nun auch generell für alleinerziehende Elternteile in den Klassen 5und 6, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen oder die sich aufgrund einer Schul- oder Hochschulausbildung in einer Abschlussprüfung befinden, sofern eine private Betreuung nicht anderweitig organisiert werden kann. Dies gilt für jede Erwerbstätigkeit des alleinerziehenden Elternteils, unabhängig vom Tätigkeitsfeld.

Was das Distance Learning  betrifft, so haben wir ja mit der Umstellung auf Moodle eine leistungsstarke Lernplattform in äußerst kurzer Zeit eingeführt; dies war nur möglich weil alle gemeinsam an einem (digitalen) Strang gezogen haben: angefangen vom unermüdlichen Medienteam über die engagierten Lehrkräfte bis zu den wissbegierigen Schüler*innen und deren Eltern, die das gemeinsam äußerst zielstrebig und kompetent hingekriegt haben. Auch wenn das ein oder andere noch haken mag, da können wir schon gemeinsam sehr stolz darauf sein! Mit Moodle gibt  es eine Reihe von direkten Kontaktmöglichkeiten (Feedback, Chat etc.), die unsere bewährten ‚klassischen‘ Mittel des Fernkontaktes (Telefon, Email) hervorragend ergänzen und verbessern. Mittlerweile hat der schulische Datenschutzbeauftragte auch zu Videokonferenzplattformen eine Empfehlung ausgesprochen: „Jitsi“ wird hier als Open-Source-Plattform bevorzugt genannt. Natürlich sind im Einzelfall auch andere Plattformen möglich, in jedem Fall geschieht dies jedoch nur nach erteilter Datenschutzerklärung. Auch eine Verpflichtung zum Angebot durch Lehrkräfte oder zur Teilnahme an Videokonferenz für Schüler*innen gibt es nicht. Entscheidend  ist immer der persönliche Kontakt  ­­– diesen gilt es weiter so gut  aufrechtzuerhalten, wie es bisher weitgehend gelungen ist. Deshalb auch nochmals die Bitte an alle Schüler*innen: Schreibt Euren Lehrer*innen, wenn ihr Fragen oder Anmerkungen habt. Manche Probleme lassen sich nicht erahnen, sondern nur im Austausch lösen!

Soweit heute in aller Kürze. Sobald es Neuigkeiten gibt, melde ich mich natürlich wieder bei Ihnen/Euch allen. Bis dahin wünsche ich allen das Beste. Was Sie und Ihr und wir bisher gemeinsam geschafft haben, hat mich sehr beeindruckt und gibt mir große Zuversicht , dass  das EvT auch die nähere Corona-Zukunft bestmöglich meistern wird.

Ich wünsche allen einen schönen Mai und grüße Sie/Euch sehr herzlich

Bruno Zerweck

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