Berichte von Kunstprojekten, Exkursionen und Ausstellungen mit EvT-Beteiligung

In unserem Blog berichten wir regelmäßig über spannende Kunstprojekte am EvT, Ausstellungen, Kooperationen mit Museen, anderen außerschulischen Lernorten und auch externen Künstler*innen.

Analog und digital, theoretisch und praktisch, bewegen wir uns in der großen, weiten Welt der Kunst und erleben sie vielfältig in Zeichnung, Malerei, Grafik, Plastik und Skulptur, Architektur, Fotografie und Film, Design, Interaktion und Performance.

Im kritischen und kreativen Dialog mit Künstlerinnen und Künstlern erkunden und erfahren wir die Kunstgeschichte und die individuelle und gesellschaftliche Bedeutung und Wirkung aller möglichen künstlerischen Phänomene und Ausdrucksmöglichkeiten.   

Björn Föll (für die Fachschaft Kunst)

 

"Mein Sonntag des Lebens": Barocke Portraits und Klänge im Kölner Wallraf-Richartz Museum

Schon seit geraumer Zeit beschäftigten sich ein Grundkurs Kunst Q1 mit den Werken der Sonderausstellung "Sonntag des Lebens" im Kölner Wallraf-Richartz-Museum. Nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch: Nach und nach konnten sie eigene Werke, farbig überarbeitete Druckgrafiken von (Selbst-)Porträts, neben den alten Meistern aufhängen. Anscheinend war das so motivierend, dass in der Schülerschaft Interesse von musikalischer Seite geäußert wurde: In einem fächerübergreifenden Projekt vertonte daraufhin der Musikkurs Q1 einige der Werke nach gemeinsamen Treffen.

Das gipfelte in einer Präsentation der Bild/Ton-Collagen am Internationalen Museumsfest 19.05.19 mit überzeugender Klangkulisse in den ansonsten so ruhigen Ausstellungshallen, die den Werken neues, jugendliches Leben einhauchten und sie mit anderen, aktuellen Augen wahrnehmen ließen: Ich höre das, was Du nicht siehst.

Die Portraits, mit einem Beamer groß projiziert, wurden dabei mit ihren unterschiedlichsten Farbgebungen und Gestaltungen auf musikalisch unterschiedlichste Weise umgesetzt: Von düster/sphärischen Klängen, die barocke Elemente scheinbar zu verdrängen schienen, bis zum fast klassisch wirkenden Dance-Arrangement konnte das Publikum zu den Bildern die unterschiedlichsten Musiken anhören. Bei strahlendem Sonnenschein und freien Blick auf den Dom ließen die Schüler ein angeregtes und interessiertes Publikum zurück.

Text und Fotos: B. Föll

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Naturalistische (Selbst-)Portraits der Klasse 9

Zunächst beschäftigte die Klasse sich theoretisch mit Selbstporträts in der Kunstgeschichte, u.a. von Albrecht Dürer und Max Beckmann.

Einzelne SchülerInnen moderierten die Klasse dabei ganz souverän und motivierend bei der intensiven Besprechung im Plenum.

Da wir uns schon zuvor mit Aspekten der Zeichentechnik beschäftigt hatten, konnten diese nun auf die neue Anforderung, sich selbst oder eine frei ausgewählte Person nach einer Fotovorlage abzuzeichnen, gut übertragen werden. Dabei nutzten wir bei der konzentrierten Arbeit z.T. die seit der Renaissance bekannte Rastertechnik, um detailgenau und maßstabsgerecht zu vergrößern.

Es kamen ganz bemerkenswerte Ergebnisse heraus.

Björn Föll

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Picasso und die Mehrperspektivität - Arbeiten des LK Kunst Q1

Angelehnt an den berühmten modernen Künstler Pablo Picasso experimentierte der Leistungskurs Kunst der Q1 mit mehrperspektivischen Darstellungsformen im Porträt.

Mit Bleistift, Fineliner, Tusche, Aquarellkreiden und Collageelementen erstellten die Schüler_innen Bilder, in denen einzelne Menschen scheinbar aus mehreren Blickwinkeln gleichzeitig zu sehen sind.

Ebenfalls erprobten die Schüler_innen Methoden, durch Reduktion auf Konturen oder durch schnelle Einlinienzeichnungen zu abstrahieren und so den Ausdruck weiter zu steigern.

Dadurch entstanden Eindrücke von Momentaufnahmen unterschiedlicher Stimmungen, von Bewegung und Deformierung, von Verschmelzungen mehrerer Personen in eine oder von verschiedenenen Aspekten einer Identität. 

Christina Huch

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„Die Onkel Rudis" - Alte Familienfotos malerisch erkundet

Der Kunst-Leistungskurs der Stufe Q2 des Elisabeth-von-Thüringen-Gymnasiums und des Schiller Gymnasiums unter der Kursleitung von Herrn Föll beschäftigte sich die vorangegangenen Wochen mit dem sehr interessanten und international bekannten Künstler Gerhard Richter.

Es wurde ein Projekt zum Thema „Die Onkel Rudis" gestartet, dessen Auftrag „von der naturalistischen Abbildung zur Abstraktion" lautete und zu dem eine Portfoliomappe angefertigt werden sollte.

„Onkel Rudi" ist ein Werk von Gerhard Richter, auf dem sein Onkel Rudi in Wehrmachtsuniform zu sehen ist. Richter wandte hier seine berühmte Verwischungstechnik an und schuf dadurch ein faszinierendes Verhältnis von Nähe und Distanz, schwankend auch in der Wahrnehmung zwischen dem geliebten Privatmenschen und dem Uniformierten als Teil des verbrecherischen, nationalsozialistischen Systems.

Da Gerhard Richter öfters Einzel- oder Familienporträts aus seiner Vergangenheit malte, entschieden wir uns im Kurs dafür, ebenfalls alte Familien- oder auch Kindheitsfotos zu suchen und mitzubringen: ein wirklich faszinierender Blick in unsere Vergangenheit!

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Kultur am EvT

 Alle Termine (Theater, Konzerte etc.):

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