SV-Aktion zum CSD 2016

Zum CSD 2016 setzte sich die Schüler_innenvertretung unserer Schule mit einer farbenfrohen Aktion sowie mit ihrer Beteiligung am Demonstrationszug für die Rechte sexueller und geschlechtlicher Minderheiten in unserer Schulgemeinschaft ein.

Am Freitag vor dem CSD-Wochenende gingen die Schüler_innen durch die Klassen und verteilten Blumenkränze in Regenbogenfarben sowie Flyer der LSBTI-Toleranzkampagne "anders und gleich" des Landes NRW. Außerdem malten sie ein regenbogenfarbenes Bild aus vielfältigen Handabdrücken, auf dem alle Schüler_innen mit ihrer Unterschrift für Toleranz und Respekt eintreten konnten.

Weiterlesen ...

EvT erhält Auszeichnung beim Vernetzungstreffen von "Schule ohne Homophobie"

Beim Vernetzungstreffen im November 2016 hat das Elisabeth-von-Thüringen-Gymnasium als Projektschule von "Schule der Vielfalt - Schule ohne Homophobie" Anerkennung für seine Akzeptanzarbeit gegen Homo- und Transphobie erhalten. Laut Urkunde leisteten wir im Schuljahr 2015/16 einen "wichtigen Beitrag für Demokratie und Antidiskriminierung".

Unter anderem führte unsere Schule eine Fortbildung für das Kollegium durch, organisierte eine Südafrika-Veranstaltung mit dem Schriftsteller Lutz van Dijk und legte die regelmäßige Schulung der 8. Klassen durch das SCHLAU-Begegnungsprojekt im Lehrplan evangelische Religionslehre fest. Am 17. Mai, dem "Internationalen Tag gegen Homophobie", fanden gleich zwei Aktionen sowohl der SV als auch des LK Kunst für die Akzeptanz unterschiedlicher Lebensweisen statt. 

Weiterlesen ...

Fortbildung für das Kollegium zu "Schule ohne Homophobie"

Unter dem Motto "Heute aufklären, für die Akzeptanz von morgen!" nahmen ca. 25 Kolleg_innen unserer Schule an einer Fortbildung des Antidiskriminierungsprojekts "Schlau Köln" teil.

Mitreißend und eindringlich stellten Magnus Anschütz und Julia Steding die nach wie vor schwierige Lebensituation von lesbischen, schwulen, bi- trans- oder intersexuellen Jugendlichen dar. Daraufhin entwickelten die Teilnehmenden konkrete Ideen zur Akzeptanzarbeit in der Schule und sichteten entsprechende Unterrichtsmaterialien. Aufgelockert wurde die Fortbildung mit gekonnt eingesetzten interaktiven Übungen zur Reflexion der eigenen Einstellung und des eigenen Wissensstandes.

Weiterlesen ...

Facharbeiten zum Schulprojekt "Schule der Vielfalt - Schule ohne Homophobie"

Zwei Schülerinnen der Q1 wählten im vergangenen Schuljahr die Themen ihrer Facharbeiten passend zu unserem Schulprojekt "Schule der Vielfalt - Schule ohne Homophobie".

Mila Schuknecht beschäftigte sich im Fach Biologie bei Frau Saxen mit der Frage: "Ist jeder Mensch bisexuell?", und Luzie von Kirschbaum untersuchte in ihrer Facharbeit im Fach Deutsch bei Frau Last "Homosexualität in Thomas Manns Der Tod in Venedig".

Weiterlesen ...

Lutz van Dijk erzählt aus Südafrika und stellt Jugendbücher vor

Im Rahmen unseres Schulprojekts „Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie“  war am 9. Juni 2016 der renommierte Autor vieler preisgekrönter Jugendbücher Lutz van Dijk zu Gast bei den beiden Klassen 8 von Herrn Sander und Herrn Zare.

Lutz van Dijk ist ein Europäer, der seit vielen Jahren in Südafrika lebt und dort als Betreuer in einem AIDS-Waisenhaus als Teil einer großen Gemeinschaft aus 20 Erwachsenen und ca. 100 Kindern wohnt. Persönlich und authentisch erzählte Lutz van Dijk aus dem Leben südafrikanischer Jugendlicher. Mit seinen lustigen, anrührenden und spannenden Anekdoten fesselte er die Aufmerksamkeit der Schüler_innen, die sehr aufmerksam und mit Respekt und Neugier in die fremden Lebenswelten eintauchten.

Jugendliche in Südafrika haben ähnliche Wünsche und Träume wie Jugendliche hier, nämlich die Suche nach Selbstbewusstsein, Anerkennung, Gemeinschaft, Liebe, Freundschaft, Sexualität und Selbstfindung. Unser Gast bezog unsere Schüler_innen ins Gespräch ein, indem er sie ermunterte, selbst von Alltagerlebnissen und -empfindungen zu erzählen. So kam das fremde Land unseren Schüler_innen sehr nah und gleichzeitig wurde deutlich, dass südafrikanische Jugendliche unter weitaus härteren Bedingungen oft ungleich stärker und tapferer leben als Jugendliche in Deutschland und dadurch zum Vorbild werden können.

Lutz van Dijk berichtete von der sexuellen Gewalt und Schutzlosigkeit, der arme Kinder in Südafrika oft ausgesetzt sind, von HIV/AIDS und von Homophobie gegenüber Jugendlichen, die um ihre Liebe kämpfen müssen, wenn sie offen zu sich stehen. Es wurde deutlich, dass zu konservative Einstellungen in Form von falschen Schuldzuweisungen und Tabuisierung von Sexualität die Aufklärung in diesen drei Bereichen oft verhindern und zu Vorurteilen und Ausgrenzung führen, die der Autor mit seinen Büchern überwinden möchte.

Der Autor stellte verschiedene Jugendbücher vor, die alle auf wahren Geschichten beruhen und deren Protagonist_innen er persönlich kennt. Lutz van Dijk las kleine Abschnitte, Gedichte und Briefzitate aus den Büchern vor und spielte zur Auflockerung passende Filmsequenzen ein. Zu unserem Schulprojekt „Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie“ passten besonders die beiden Bücher „Nanas Liebe“ des jungen südafrikanischen Autors Sonwabiso Ngcowa über die Liebe zwischen zwei Mädchen im Township sowie "Verdammt starke Liebe" von Lutz van Dijk über zwei 17-jährige Soldaten aus Deutschland und Polen, die während des Zweiten Weltkriegs als jugendliches Paar verfolgt wurden.

Text und Foto: Christina Huch

Weiterlesen ...